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Natürliche Bräune für die Beine: Alles über Selbstbräuner

Viele Menschen wünschen sich gebräunte, ebenmäßige Beine – nicht nur im Hochsommer, sondern das ganze Jahr über. Doch zu viel Sonne schadet der Haut, und nicht jeder hat Zeit oder Lust, regelmäßig ins Solarium zu gehen.

Hier kommen Selbstbräuner ins Spiel: Sie versprechen eine natürliche, streifenfreie Bräune, ganz ohne UV-Strahlung. Doch wie funktionieren Selbstbräuner für die Beine eigentlich? Welche Produkte gibt es, wie wendet man sie richtig an und worauf sollte man achten? In diesem Artikel findest du alle wichtigen Informationen, Tipps und Tricks rund um das Thema Selbstbräuner für die Beine.

Was sind Selbstbräuner und wie wirken sie?

Selbstbräuner sind kosmetische Produkte, die der Haut eine bräunliche Tönung verleihen, ohne dass Sonnenlicht nötig ist. Der wichtigste Wirkstoff in Selbstbräunern ist Dihydroxyaceton (DHA), ein Zucker, der mit den Aminosäuren der obersten Hautschicht reagiert. Durch diese sogenannte Maillard-Reaktion entsteht ein bräunlicher Farbstoff, der die Haut dunkler erscheinen lässt. Die Bräune hält in der Regel fünf bis sieben Tage und verblasst, sobald sich die obersten Hautzellen erneuern.

Neben DHA enthalten viele Selbstbräuner pflegende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Vitamin E oder pflanzliche Öle, die die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgen und sie geschmeidig halten.

Welche Möglichkeiten für die Beine gibt es?

Beine selbstbraunen
New Africa/Shutterstock.com

Der Markt bietet eine Vielzahl an Selbstbräuner-Produkten, die sich in ihrer Konsistenz, Anwendung und Intensität unterscheiden. Die wichtigsten Varianten sind:

  • Selbstbräuner-Cremes und -Lotionen: Sie lassen sich leicht verteilen und pflegen die Haut gleichzeitig intensiv. Besonders für Anfänger sind sie gut geeignet, da sie meist eine gleichmäßige Bräune erzeugen
  • Selbstbräuner-Schaum: Der leichte Schaum lässt sich besonders gut auftragen und zieht schnell ein. Er eignet sich vor allem für größere Flächen wie die Beine
  • Selbstbräuner-Sprays: Sprays sind ideal, um schwer erreichbare Stellen zu behandeln. Sie sorgen für eine besonders feine Verteilung, erfordern aber etwas Übung, um ein streifenfreies Ergebnis zu erzielen
  • Selbstbräuner-Tücher: Praktisch für unterwegs und für kleine Korrekturen. Sie sind meist einzeln verpackt und eignen sich gut für das Auffrischen der Bräune
  • Gradual Tan-Produkte: Diese Produkte bauen die Bräune langsam auf und eignen sich hervorragend für ein besonders natürliches Ergebnis

Die richtige Vorbereitung: So gelingt die Anwendung

Ein gleichmäßiges, natürliches Ergebnis hängt maßgeblich von der Vorbereitung der Haut ab. Hier die wichtigsten Schritte:

  1. Peeling: Vor dem Auftragen des Selbstbräuners solltest du deine Beine gründlich peelen. Dadurch werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt, und der Selbstbräuner kann gleichmäßiger einwirken. Besonders an trockenen Stellen wie Knien oder Schienbeinen ist ein Peeling wichtig.
  2. Rasur: Wer glatte Beine bevorzugt, sollte diese vor der Anwendung rasieren oder epilieren. So wird die Hautoberfläche ebenmäßiger, und das Risiko von fleckigen Stellen sinkt.
  3. Feuchtigkeitspflege: Trockene Hautstellen nehmen Selbstbräuner stärker auf und können dunkler werden. Deshalb empfiehlt es sich, diese Stellen (z. B. Knie, Knöchel, Fersen) vorab mit einer leichten Bodylotion einzucremen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Selbstbräuner für die Beine richtig auftragen

Damit deine Beine gleichmäßig und natürlich gebräunt aussehen, ist die richtige Anwendung von Selbstbräuner entscheidend. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du Streifen, Flecken und unschöne Ränder vermeiden. Im Folgenden findest du eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Selbstbräuner optimal auf deine Beine aufträgst.

  1. Handschuhe tragen: Um Verfärbungen an den Händen zu vermeiden, empfiehlt es sich, Einweghandschuhe oder spezielle Applikationshandschuhe zu benutzen.
  2. Produkt gleichmäßig auftragen: Beginne an den Oberschenkeln und arbeite dich langsam nach unten vor. Trage den Selbstbräuner in kreisenden Bewegungen auf, um Streifen zu vermeiden.
  3. Weniger ist mehr: Besonders an Knien, Knöcheln und Füßen solltest du sparsam mit dem Produkt umgehen, da diese Stellen oft trockener sind und mehr Farbe aufnehmen.
  4. Ränder ausblenden: Übergänge an Knien, Knöcheln und Fußrändern mit einem feuchten Tuch oder Wattepad leicht verwischen, um harte Kanten zu vermeiden.
  5. Einwirkzeit beachten: Die meisten Produkte benötigen einige Stunden, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Während dieser Zeit solltest du enge Kleidung vermeiden und die Beine möglichst nicht waschen.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Auch bei sorgfältiger Anwendung kann es beim Selbstbräunen der Beine schnell zu kleinen Missgeschicken kommen. Flecken, Streifen oder ein unnatürliches Ergebnis sind typische Stolperfallen. Damit du diese Fehler von Anfang an vermeidest, findest du hier die häufigsten Probleme und Tipps, wie du sie ganz leicht umgehen kannst.

  • Fleckige Bräune: Meistens ist mangelndes Peeling oder zu wenig Feuchtigkeitspflege die Ursache. Achte auf eine gründliche Vorbereitung
  • Orangefarbene Beine: Zu viel Produkt oder ein zu dunkler Farbton für deinen Hauttyp kann zu einem unnatürlich wirkenden Ergebnis führen. Lieber mit einer helleren Nuance starten und langsam steigern
  • Streifen: Diese entstehen oft durch ungleichmäßiges Auftragen. Arbeite sorgfältig in kleinen Abschnitten und verwende kreisende Bewegungen
  • Verfärbte Hände und Nägel: Immer Handschuhe tragen oder die Hände nach dem Auftragen sofort gründlich waschen

Wie lange hält die Bräune und wie kann man sie verlängern?

Vergleich Bräune
Albina Gavrilovic/Shutterstock.com

Die Bräune durch Selbstbräuner hält in der Regel fünf bis sieben Tage, je nach Hauttyp und Pflege. Um das Ergebnis möglichst lange zu erhalten:

  • Regelmäßig eincremen: Feuchtigkeitspflege verlängert die Haltbarkeit der Bräune
  • Sanfte Reinigung: Verzichte auf aggressive Duschgels oder Peelings, die die Bräune schneller verblassen lassen
  • Bräune auffrischen: Mit speziellen „Gradual Tan“-Produkten oder leichten Selbstbräuner-Lotionen kannst du das Ergebnis regelmäßig auffrischen

Entfernen: Was tun bei Flecken oder zu dunkler Farbe?

Falls die Bräune zu intensiv geworden ist oder Flecken entstanden sind, helfen folgende Tipps:

  • Peeling: Ein sanftes Körperpeeling hellt die Farbe ab und hilft, Flecken zu entfernen
  • Zitronensaft: Ein altbewährtes Hausmittel. Einfach etwas Zitronensaft auf einen Wattepad geben und die betroffenen Stellen abreiben
  • Spezielle Entferner: Im Handel gibt es spezielle Selbstbräuner-Remover, die überschüssige Farbe sanft lösen

Sind Selbstbräuner schädlich für die Haut?

Selbstbräuner gelten als sicher, da sie nur auf der obersten Hautschicht wirken und nicht in tiefere Hautschichten eindringen. Die enthaltenen Wirkstoffe wie DHA sind für die äußerliche Anwendung zugelassen. Dennoch solltest du auf die Inhaltsstoffe achten, insbesondere wenn du empfindliche Haut hast oder zu Allergien neigst. Moderne Produkte enthalten oft zusätzliche Pflegestoffe, die die Haut sogar mit Feuchtigkeit versorgen.

Fazit: Strahlend gebräunte Beine einfach und sicher

Selbstbräuner bieten eine unkomplizierte und sichere Möglichkeit, das ganze Jahr über schöne, gebräunte Beine zu haben – ganz ohne schädliche UV-Strahlung. Mit der richtigen Vorbereitung, etwas Übung und der passenden Produktwahl steht einem natürlichen, ebenmäßigen Ergebnis nichts mehr im Weg. Egal ob für den nächsten Urlaub, das Sommerkleid oder einfach für das eigene Wohlbefinden: Selbstbräuner sind die ideale Lösung für alle, die auf natürliche Bräune nicht verzichten möchten.